Kaffee aus Peru
Hochanden, Nährstoffreiche Böden und kleinbäuerliche Genossenschaften: Peru bringt Arabica-Kaffees hervor, die durch Süße und Vielschichtigkeit überzeugen. Unseren Tunki importieren wir direkt – in Zusammenarbeit mit einer Kooperative vor Ort.
Kaffee aus den Hochanden
Peru liegt im Westen Südamerikas und gehört zu den zehn größten Kaffeeproduzenten der Welt. Die Kultivierung begann im 18. Jahrhundert – rund einhundert Jahre lang wurde der Kaffee ausschließlich im Land selbst getrunken. Erst ab 1890 begann der Export. Heute ist Kaffee eines der wichtigsten Exportgüter des Landes.
Der Anbau ist stark kleinbäuerlich geprägt. Ein großer Teil der Kaffeebauern hat sich in Genossenschaften zusammengeschlossen – besonders in den Bergregionen der Anden und im Hochregenwald. Diese Strukturen sichern faire Preise, Ausbildung und den Zugang zum Weltmarkt.
Peru im Überblick
| Kontinent | Südamerika |
| Anbauhöhe | 900 – 2.050 Meter ü. NN |
| Varietäten | Typica, Bourbon, Caturra, Catimor, Pache |
| Anbauregionen | Cajamarca, Cusco, Junín, Puno, San Martín |
| Erntezeit | März – September |
| Kaffee-Farmer | Überwiegend Kleinbauern & Genossenschaften |
| Aufbereitung | Überwiegend gewaschen (washed) |
| Exportanteil | ca. 99 % der Ernte |
Die Anbauregionen
Cajamarca im Norden gehört zu den wichtigsten Anbaugebieten des Landes. In Höhenlagen von 900 bis 2.050 Metern sorgt das äquatoriale Klima für nährstoffreiche Böden und langsam reifende Kirschen.
Cusco im Süden liegt zwischen 1.200 und 1.900 Metern. Für viele Familien ist der Kaffeeanbau hier eine wirtschaftliche Alternative mit langfristiger Perspektive.
Junín inmitten der Regenwälder steuert rund ein Viertel der peruanischen Gesamternte bei. Angebaut wird zwischen 1.400 und 1.900 Metern.
Geschmack peruanischer Kaffees
Peruanische Arabicas gelten als ausgewogen und vielschichtig. Typisch sind eine feine Süße, samtig-schokoladige Noten und ein kraftvoller Körper. Je nach Region und Höhenlage kommen fruchtige oder würzige Nuancen hinzu.
Diese Ausgewogenheit macht peruanischen Kaffee zu einer beliebten Basis für Espressomischungen – er trägt Körper und Süße bei, ohne andere Komponenten zu überdecken. Als Single Origin überzeugt er im Handfilter ebenso wie im Siebträger.
Tunki – unser Direktimport aus Peru
Der Tunki ist unser Herzstück aus Peru. Er wächst in den Hochanden auf über 1.800 Metern – in einer Region mit Nebelwäldern, sauberem Quellwasser und einem einzigartigen Mikroklima. Benannt ist er nach dem Andenkolibri, einem der seltensten Vögel Südamerikas.
Wir importieren den Tunki direkt, in Zusammenarbeit mit unserer Partnerkooperative vor Ort. Kein Zwischenhandel, keine Spekulationspreise – sondern direkter Handel, der den Bauern einen echten Mehrwert bringt und uns volle Transparenz über Herkunft und Aufbereitung gibt.
In der Tasse: Blütenhonig, süße Orange, feine Johannisbeere, Bitterschokolade und geröstete Nuss. Ein komplexer Kaffee, der sich je nach Zubereitung immer wieder neu zeigt.
Peru in unseren Mischungen
Peruanischer Kaffee steckt auch in unserem Dos Rios Espresso: Die Mischung aus Maragogype und Tunki ergibt einen milden, schokoladig-nussigen Espresso mit viel Körper – ideal für Siebträger und Espresso Tonic.
Wer beides zusammen probieren möchte: Im Lateinamerika Set ist der Tunki gemeinsam mit Kaffees aus Nicaragua enthalten.
Peru Kaffee kaufen
Wer Kaffee aus Peru kauft, entscheidet sich für Hochland-Arabica mit Süße, Körper und einer klaren Herkunftsgeschichte. Unseren Tunki rösten wir täglich frisch in unserer Rösterei in Koblenz – schonend im Trommelröstverfahren, in kleinen Chargen, versandfertig innerhalb von 24 Stunden.




