Kaffeeplantage im Hochland von Mexiko mit Weltkarte und markiertem Anbauland

Kaffee aus Mexiko

Sanft, aromatisch und vollmundig: Mexikanischer Kaffee überzeugt durch Ausgewogenheit und feine Nuancen von Schokolade, Nuss und Steinfrucht. Unseren Projektkaffee Las Chicharras beziehen wir im direkten Handel – und rösten ihn täglich frisch in Koblenz.

Kaffeeanbau in Mexiko

Woher die ersten Kaffeepflanzen nach Mexiko kamen, lässt sich heute nicht mehr sicher sagen – vermutlich aus der Karibik. Sicher ist: Bereits um 1780 begann der systematische Kaffeeanbau. Ausgehend von Córdoba im Bundesstaat Veracruz breitete sich die Kaffeepflanze Schritt für Schritt in den Süden des Landes aus.

Lange blieb die Produktion hinter ihren Möglichkeiten zurück, da der Bergbau wirtschaftlich wichtiger war. Erst in den 1960er Jahren erlebte mexikanischer Kaffee einen deutlichen Aufschwung. Seit den 1980er Jahren prägen nicht mehr Großplantagen das Bild, sondern Klein- und Kleinstbauern bilden die Mehrheit der Produzenten.

Mexiko im Überblick

Kontinent Nordamerika
Anbauhöhe 400 – 1.700 Meter ü. NN
Anbauregionen Chiapas, Veracruz, Oaxaca, Puebla
Blütezeit Januar – April
Erntezeit November – April
Rohkaffee-Produktion ca. 4.400.000 Sack à 60 kg
Kaffee-Farmer Überwiegend Klein- und Kleinstbauern
Hauptabnehmer USA, Belgien, Deutschland

Geschmack mexikanischer Kaffees

Durch den hohen Arabica-Anteil gilt mexikanischer Kaffee als ausgesprochen ausgewogen. Er hat Charakter und Aroma, bleibt dabei aber angenehm mild und weich im Abgang.

Je nach Anbaugebiet und Höhenlage variiert das Profil deutlich: Bohnen aus südlichen Regionen erinnern an Steinfrüchte und tragen eine feine Kakaonote. Kaffees aus dem Nördlichen zeigen sich weicher, mit deutlichen Nussaromen. Mehr als zwei Drittel der mexikanischen Kaffeebohnen wachsen in Lagen zwischen 400 und 900 Metern – diese Sorten tragen häufig den Namenszusatz „Altura“.

Naturnaher Anbau mit Tradition

Mexiko zählt zu den Pionieren des naturnahen Kaffeeanbaus. Statt Chemikalien zur Schädlingsbekämpfung setzen viele Betriebe erfolgreich auf natürliche Methoden – unter anderem auf den gezielten Einsatz von Bienen. Die kleinbäuerlichen Strukturen und der Zusammenschluss in Genossenschaften prägen den mexikanischen Kaffeeanbau bis heute.

Mexikanische Kaffeekultur

Mexikaner haben eine ganz eigene Art der Zubereitung. Beim sogenannten „Café de Olla“ wird das Kaffeepulver mit braunem Zucker, Zimtstangen, Nelken und Orangenschalen aufgekocht und anschließend abgeseiht. Eine andere Variante: dunkle Schokolade zerkleinern, mit frisch aufgebrühtem Kaffee übergießen und mit Sahne und einem Hauch Muskat garnieren.

Las Chicharras – unser Direktimport aus Mexiko

Las Chicharras ist unser Single Origin aus dem mexikanischen Hochland – und einer unserer Projektkaffees, die wir im direkten Handel beziehen.

Direct Trade bedeutet für uns: kein Zwischenhandel, keine anonymen Lieferketten. Stattdessen eine direkte Beziehung zu den Menschen, die den Kaffee anbauen – mit fairen Preisen, Transparenz über Herkunft und Aufbereitung und einer Qualität, die wir bis zur Bohne zurückverfolgen können.

Der Las Chicharras zeigt sich sanft und aromatisch, mit Noten von Schokolade und Vanille und einem weichen, ausgewogenen Körper. Ideal für Filterkaffee und milden Espresso.

Nero Aqua Decaf – entkoffeiniert aus Mexiko

Auch unser Nero Aqua Decaf stammt aus Mexiko – ein Altura-Hochlandkaffee, der im Wasserprozess entkoffeiniert wird. Ganz ohne chemische Lösungsmittel: Das Koffein wird allein mit Wasser aus der grünen Bohne gelöst, während die Aromastoffe erhalten bleiben.

Das Ergebnis ist ein milder, aromatischer Kaffee, der geschmacklich kaum von einem koffeinhaltigen zu unterscheiden ist. Genau dafür eignet sich mexikanischer Kaffee besonders gut: Sein weiches, ausgewogenes Profil bleibt auch nach der Entkoffeinierung erhalten.

Alle unsere Kaffees findest du in unserer Übersicht für entkoffeinierten Kaffee.

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