Nero Kaffee aus Kenia

Kaffee aus Kenia

Kenia zählt inzwischen zu den Ländern in Afrika, die eine wichtige Rolle im Kaffee-Anbau und Kaffee-Export spielen. Kaffeebohnen aus Kenia sind rund um den Globus bekannt und überzeugen immer wieder mit einer außergewöhnlich guten Qualität sowie einer würzigen und sehr fruchtigen Note. Die besonderen Aromen und fruchtigen Nuancen, für die kenianischer Kaffee bekannt ist, basieren darauf, dass bei der Ernte nur Kaffeekirschen gepflückt werden, die wirklich reif sind. Dies erfordert zwar einen enormen Aufwand, da die Kaffeefrüchte in fast sieben Durchgängen per Hand geerntet werden, bis schließlich die letzte reife Kaffeekirsche gepflückt ist. Sind diese vom Fruchtfleisch befreit, werden die Kaffeebohnen auf Tischen in der afrikanischen Sonne getrocknet und anschließend für die Ausfuhr vorbereitet. Um die Kaffeebohnen Energie-schonend aufzubereiten, wird in vielen Bereichen Kenias zusätzlich Wasser aus dem Fluss Regati genutzt. Nach Verwendung sorgt ein Pumpsystem dafür, dass sich das Wasser erneut verwenden lässt. Die Entsorgung wird anschließend umweltgerecht weit ab von den natürlichen Wasser-Quellen für Menschen/Tiere durchgeführt.

kaffee im siebträger
verschieden kaffeebohnen

Wie es auch in anderen Ländern üblich ist, erfolgt der Anbau sowie die Ernte der kenianischen Kaffeepflanzen zum Teil mithilfe von Kooperationen, die Kaffee-Farmer und Angestellte unterstützen. Diese sorgen gleichermaßen für die Einhaltung gerechter Löhne und für Mindestpreise, wenn kenianischer Kaffee am Markt zur Versteigerung kommt. Die sogenannten Fair Trade Abkommen können dadurch gewährleisten, dass sich die bestehenden gehobenen Standards (aufwendige Pflege der Kaffeepflanzen, handverlesene Ernte, vereinbarte Entlohnung) auch aufrechterhalten lassen. Der kenianische Kaffeemarkt produziert allerdings auch eine Ernte, die mit etwa 40.000 Tonnen/Jahr relativ gering ausfällt. Somit liegt Kenia mit ungefähr 260 Kilogramm/Hektar deutlich unterhalb des weltweiten Durchschnitts. Dieser beträgt etwa 650 Kilogramm/Hektar. Kenianischer Kaffee wird geschmacklich zu den Arabica-Kaffeebohnen gezählt, wodurch diese Sorte zur Kaffee Champions League gehört. Die sogenannte Bourbon-Kaffeekirsche wurde im 20. Jahrhundert ins Land gebracht und zählt zu den fruchtigsten und kräftigsten weltweit. Kenianischer Kaffee an sich soll über einen vollmundigen Geschmack, eine erlesene Säure sowie ein kräftiges Aroma verfügen. Teilweise findest Du auch Aromen der Schwarten Johannisbeere und schokoladige Nuancen.

Der Staat Kenia spielt bei der Kontrolle seines Kaffeemarktes eine besondere Rolle. Das sogenannte Coffee Board of Kenia erwirbt die gesamte Kaffee-Produktion, überprüft die Qualitätsstandards und verkauft danach den Kaffee auf öffentlichen Auktionen. Internationale Großhändler können jedoch lediglich kleinere Mengen (maximal 60 Kilogramm) bei einer Auktion ersteigern. Zudem hat der kenianische Staat ein Bewertungs-System eingeführt, welches die Kaffee-Produktion mitbestimmt. Kenianischer Kaffee bringt spezielle Perlbohnen (Peaberrys) hervor, die als hochwertigste Kaffeebohnen Kenias gelten. Die Kaffeekirschen wachsen meistens am letzten Zipfel des Zweiges, weshalb sie per Hand gepflückt werden. In der einzelnen Kaffeekirsche befindet sich nur eine Kaffeebohne, die aus diesem Grund besonders fruchtig, aromatisch und würzig ist. Die Form der Perlbohnen ist leicht rundlich und wird auf ihrer Verpackung durch das Kürzel PB gekennzeichnet. Kenianischer Kaffee dieser Qualität ist der teuerste auf dem Kaffeemarkt. Weitere Qualitätsklassen sind unter anderem AA++, AA+ sowie AA und AB. Durch diese Art Kontrolle ist kenianischer Kaffee stets von exzellenter Qualität und erzielt am weltweiten Markt entsprechend hohe Preise.

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